Villa Kunterbunt und Esti "home alone" in New York

Hallo, Ihr Lieben, wir sind mal wieder unterwegs. Grund dafür ist Beats Männergolf-Club: Neun Freunde spielen seit über 30 Jahren zusammen Golf und alle zehn Jahre gibts ein längeres Reisli, diesmal nach Charleston im US-Bundesstaat South Carolina. Die Männer verbrachten eine Woche auf verschiedenen Golfplätzen, in diversen guten Restaurants und in dieser "Villa Kunterbunt", direkt am Strand von "Isle of Palms" nahe Charleston.

Beat nutzte die Zeit auch noch für eine kleine Fotosafari. Hier ein paar seiner schönsten Landschaftsbilder:

The Pier at Folly Beach, SC

Deadwood Beach at Botany Bay Plantation, SC

Oaks on Botany Bay Plantation Road, SC

The Sandpiper - Sunset over Atlantic Beach, NC

Sunrise at Isle of Palms Beach, SC

Alte Strandbefestigungen in Edisto Beach, SC

Derweil streifte ich alleine durch New York. Mit der Wahl meines Hotels hatte ich wirklich Glück: The Tuscany liegt superzentral in Midtwon von Manhattan, ist trotzdem ruhig und preislich akzeptabel (wobei Hotelpreise in NY nie akzeptabel sind). Also wärmstens zu empfehlen! Das Beste war die Aussicht aus meinem Hotelbett im 15. Stock: Freie Sicht auf Empire State Building und andere Wolkenkratzer.

Was macht eine Frau einen Tag alleine in NY?

  1. Sightseeing

  2. Museen besuchen

  3. gesund essen

  4. shopping

  5. früh ins Bett (Jetlag)

Schön wärs. Den Tag startete ich mit einem guten italienischen Kaffee im Piccolo Cafe an der Madison-Avenue und einem Totschläger-Mandelgipfel (ca. 500 Kalorien). Punkt 3 wär also schon mal erledigt.

Danach legte ich viele Kilometer zurück und hatte bereits nach ein paar Stunden die Halskehre: Immer muss man in die Höhe schauen, um diese riesigen Gebäude zu erfassen. Aber eindrücklich ist das schon! (Punkt 1 erfüllt)

Das Flatiron-Building (Bügeleisen-Haus) ist 91 Meter hoch und eines der Wahrzeichen von New York.

Im Park vor dem Flatiron konnte ich auch grad noch ein paar Lifestyle-Studien machen - ich dachte zuerst der Hund sei tot - und ein Squirrel füttern. Die armen Viecher sehen ja total verhungert aus :-)

Am Nachmittag besuchte ich das MoMA (Museum of Modern Art). Leider erfuhr ich erst vor Ort, dass der Eintritt ab 16 Uhr gratis sei. Ich hatte mir bereits ein Onlineticket zu 25 Dollar gekauft (wurde von allen Reisebloggern empfohlen, grrr). Was Gratiseintritt bedeutet, zeigte mir ein Blick auf die Eingangstore, wo sich bereits die Massen drängten. Halb vier zeigte meine Uhr, also nichts wie los! Und tatsächlich konnte ich mir die wunderschönen Gemälde von Joan Miro, Jackson Pollock, Pablo Picasso, Piet Mondrian, Henri Matisse, Marc Chagall, Paul Klee, Kadinsky, Gauguin etc. noch in Ruhe anschauen.

Es ist schon etwas anderes, direkt vor diesen Originalen zu stehen als sie in einer Dia-Schau im Kunstgeschichte-Unterricht vorgeführt zu bekommen. Diese Schulstunden finden in meiner Erinnerung immer an heissen Sommernachmittagen statt und da man für die Dia-Shows das Schulzimmer verdunkeln musste, fiel ich regelmässig ins Koma. Jetzt aber stehe ich hellwach vor diesen Werken und geniesse sie.

Selfie-Jäger vor Van Goghs "Starry Night"

Was ich allerdings nicht verstehen kann, ist die Selfie-Mania auch hier. Ich dachte immer, in Museen dürfe man gar nicht fotografieren. (veröffentlichen ist auf jeden Fall Copyright-Regeln unterworfen, deshalb gibts hier keine Fotos der Gemälde). Interessanterweise drängeln sich alle vor Van Goghs "Sternennacht", dabei finde ich viele andere Bilder interessanter. Aber das ist halt Geschmacksache. (Punkt 2 also auch abgehackt).

MoMA: offen über alle Stockwerke

Auch das Gebäude ist architektonisch eine Wucht: über alle Stockwerke offen, gibt es immer wieder atemberaubende Blicke in die Tiefe. Beim Verlassen des MoMAs wird man dringend dazu aufgefordert, dem Museumsladen noch einen Besuch abzustatten. Er befinde sich vis-à-vis des Ausgangs. Ich habe vermutlich den falschen Ausgang erwischt, denn vis-à-vis befindet sich dieser Shop.

Manolo Blahnik Schuhe sind zwar das Must-Have vieler New Yorkerinnen aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, auf solchen Absätzen durch Bülach oder Baden zu stöckeln. Ausserdem übersteigt der Preis eines einzigen Paars solcher Schuhe mein Reisebudget bei weitem. Punkt 4 wird sofort vertagt.

Das Nachtessen genehmige ich mir im Bryant Park, wo bereits ein Eisfeld und ein Weihnachtsmarkt stattfinden. Bei 22 Grad Celsius... Dafür kann ich draussen sitzen, den Eisläufern zuschauen und ein New Yorker Pastrami-Sandwich verdrücken. Zum Dessert gibt's Churros mit Schoggisauce, ebenfalls sehr kalorienarm. Wie war das grad nochmal mit Punkt 3??

Zum Sonnenuntergang fahre ich mit dem Lift zum Top-of-the-Rock im Rockefeller Center (unbedingt online Tickets mit exakter Zeit-Reservation kaufen, sonst wartet man sich zu Tode). Der Sonnenuntergang blieb zwar aus aber die Sicht auf Manhattan im Abendlicht war trotzdem grandios. Und jetzt gehe ich direkt zu Punkt 5 über. Good Night everybody!

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