Wo Berge sich erheben

Mont Blanc (4810 MüM)

Nach den gemütlichen Hügeln von Megève gelüstet es uns nach Höherem. Chamonix ist nur eine halbe Stunde entfernt und von da führt eine schwindelerregende Seilbahn auf die Aiguille du Midi (3842 MüM), einem "Vorzimmer" des erhabenen Mont Blanc. In nur 20 Minuten überwindet die Bahn 2800 Höhenmeter! Zwischen Mittelstation und Bergstation hängt das Seil ohne Zwischenstützen und die Bergfahrt ist wahrlich nichts für ängstliche Gemüter mit Tendenz zu Höhenkrankheit. Lange galt die Bahn als höchste Seilbahn Europas bis ihr das Kleine Matterhorn in Zermatt den Rang streitig machte. Und sie ist nur wenig älter als wir: die erste Bahn wurde 1955 eröffnet.

Die Sicht auf den Gletscher Les Pelerins, den Mont Blanc und all die "Nadeln" ringsum ist schlicht atemberaubend. Allerdings muss man sich das alles ein bisschen verdienen.

Wir sind früh losgefahren und mussten doch über eine Stunde Schlange stehen. Stündlich werden rund 400 Personen und mindestens so viele Selfie-Sticks auf den Berg gekarrt. Ist man jedoch mal oben, verteilt es sich erstaunlich gut.

Und weil wie schon mal hier sind, lassen wir uns die technisch einzigartige Kleinkabinenbahn Vallée Blanche nicht entgehen. Fast eine Stunde dauert die Fahrt über den Glacier du Géant zur Pointe Helbronner (3462 MüM) in Italien. So hat man viel Zeit, die Bergwelt zu geniessen und den vielen Skitourengängern zuzusehen.

Und zum Schluss gibts auch von uns noch ein Mont Blanc-Foto. Garantiert selfie-stick-free!

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