Zwischen Vulkanen und Bergseen


Zwischen Vulkanen und Bergseen

Bonjour! Wir sind wieder da! Das mit dem Internet ist nicht immer ganz einfach. Und auf vielfältigen Wunsch haben wir Schrift und Hintergrund des Blogs seniorentauglich angepasst. Ich konnte es nämlich selber kaum lesen. Das führte allerdings kurzfristig zu einem Totalabsturz und erforderte einige Stunden nächtliche „Reparaturarbeiten“ durch Beat. Dafür kann man den Blog jetzt auch abonnieren (s. rechts oben auf der Blog-Hauptseite) und erhält automatisch bei jedem neuen Blog-Eintrag ein Mail.

Aber jetzt gehts endlich weiter Richtung Westen. Unsere Reise führt uns quer durch Frankreich nach Bordeaux und dann die Atlantikküste runter bis - na schaun wer mal. Bordeaux ist allerdings 1000 Kilometer von Zürich entfernt - es dauert also ein bisschen. Denn mit unserem Wohnwagen dürfen wir maximal 100 fahren. Okay, 109 geht auch, wenn wir so einen blöden Lastwagen überholen müssen.

Wir verlassen also das schöne Burgund mit diesem genialen Aussichts-Campingplatz:

Troll in der Mitte, rechts Meurseault

Natürlich nicht, bevor wir uns noch ein paar Burgunder Schnecken reingezogen haben (nein, die sind überhaupt nicht grusig!!)

Unser nächstes Ziel ist die Auvergne. Sie liegt mitten in Frankreich und was ich nicht wusste - hier gibt es ziemlich hohe Berge, alles erloschene Vulkane. Der höchste Kegel (Puy de Sancy) ist 1886 Meter hoch und auf den Puy de Dôme (1465 MüM) fuhren während Jahren sogar die verrückten Kerle der Tour de France. Inzwischen ist das allerdings Geschichte, denn die Entourage hat dermassen zugenommen, dass sie nicht mehr alles auf den Berg kriegen. Gottseidank!

Eigentlich wollte ich ja nicht in die Berge, sondern ans Meer. Aber jetzt sind wir nun mal hier. Und am Lac de Chambon solls einen hübschen Campingplatz geben. Allerdings führt uns das Navi über eine unbefestigte Forststrasse, was sowohl unser Auto, als auch unseren Wohnwagen etwas "strapazierte". Aber jetzt wissen wir: Auch "Troll" ist offroadtauglich!

Abendspaziergang im zauberhaften Feenwald am Lac de Chambon.

Leider ist er noch nicht badetauglich: 16 Grad, bei leichtem Regen. Nein, danke.

Aber schön ist der See im Abendlicht!

Schliesslich fanden wir den Platz am See dann doch und checkten ein. Das macht man nämlich wie in einem Hotel an einer Réception. Ich wurde von der Lehrtochter betreut. Sie war sehr nett, aber nach 10 Minuten fragte ich mich doch, wieso sie so lange braucht, um einen leeren Stellplatz für uns zu finden. Der Campingplatz war nämlich praktisch leer. Nach 12 Minuten reichte sie mir strahlend einen Plan des Platzes: sie hatte tatsächlich sämtliche freien Standplätze mit gelbem Stabiloboss säuberlich markiert!!! Der Platz hat über 100 Plätze...

Wie war das jetzt mit: "wir müssen erst mal was erleben"??? Da gabs nämlich noch mehr: Eine Hecke, mit der Beat beinahe unseren neuen "Troll" ruinierte (er wollte drumrumfahren, aber da war noch ein kleiner Baum im Weg), Franzosen, die während unserer ersten selbstgekochten Camping-Mahlzeit unseren Veloträger vermessen wollten (essen sie nur weiter, uns interessiert nur ihr Veloträger ... ???? - mais oui, allez-y!) und beim Eindunkeln gaben unsere Wohnwagen-Lämpli wieder ihre obligate Lightshow durch. Na dann - bon appétit et bonne nuit!

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