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Keine Pleite aber Pech und Panne / 1.6.23



Ich hätte es ahnen können. Der Tag begann nicht gut. Beim Frühstück roch es plötzlich so komisch. Wie Katzenfutter. Es stellte sich heraus, dass es Beats Leberpastete war. Ich rückte ein bisschen zur Seite.


Dann wollten wir losfahren. Zu einem idyllischen Bauernhof südlich von Passau. Alles gepackt, bezahlt, Wohnwagen angehängt, doch dann verweigert der Audi dem Eriba den Strom. Ergo kein Licht am Anhänger. Kein Blinker, kein Bremslicht. Geht gar nicht. Also machen wir die wohl kürzeste Etappe unserer Reise, nämlich zur Audi-Garage in Regensburg. Der Werkstattchef kratzt sich am Kopf und meint: "Also auf die Schnelle geht gar nichts". Hätten wir aber gerne. Der Chef erklärt sich freundlicherweise bereit, mal nachzuschauen und schickt uns auf eine Velotour. Ja dann halt Baggersee statt Bauernhof. Immerhin: der See ist sehr hübsch und hat badefreundliche 23 Grad!



Zurück bei Audi hat sich leider ergeben, dass die Steckdose der Anhängerkupplung defekt ist und dieses Teil muss erst in München bestellt werden. Morgen ist Freitag... Also zurück zum Campingplatz, der glücklicherweise noch ein Plätzchen für uns hat. Gleich gegenüber vom Tauben-Baum, wo wir sogar Morgensonne haben! Als wir fertig eingerichtet sind, stellen wir fest, dass wir auf dem falschen Platz stehen. Echt nicht unser Tag! Zum Glück sind unsere soeben eintreffenden Nachbarn nett und verständnisvoll und übernehmen unseren Platz. Jetzt müssen wir nur noch den Audi wieder in die Garage und mit den Velos zurück zum Campingplatz fahren. So sind auch heute einige Kilometer zusammen gekommen, allerdings ein bisschen im Kreis herum.



Wir ertränken den Frust in einem kühlen Bier und geniessen den Campingplatz-Biergarten auch fürs Nachtessen. Und weil es heute so rund lief, will ich mir ein Glacé zum Dessert gönnen! Ich gucke in die Karte und siehe da: wir sind wieder im Spaghetti-Eis-Land angekommen! Auch das noch. Sieht für meine Begriffe einfach sehr unappetitlich aus. Obwohl die "Spaghetti" aus Vanilleglacé und die "Tomatensauce" aus Erdbeeren sind. Will man so was haben? Ich nicht.



Trotz allem nehmen wir es gelassen, geniessen den Sonnenuntergang an der Donau und machen mal einen Plan B: Wir fahren den Camper an einen hübschen See in der Nähe (Regensburg ist am Weekend ausgebucht) und warten auf Audi-Steckdosen. Oder falls das Audi-Teil für lange Zeit nicht lieferbar sein sollte, bleibe ich am See und Beat holt daheim den VW-Bus. Der hat nämlich auch eine Anhängerkupplung. Sogar eine, die nie Zicken macht!



Und zum Abschluss des Tages kommt noch ein putziges Kätzchen vorbei. Es sah sehr hungrig aus. Ich hab ihm heimlich den Rest der Leberpastete verfüttert ...




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